Der Wiener Wasserweg

Von der Donaustadtbrücke zum Wasserpark

An einem sonnigen Samstag im Februar waren meine Freundin Claudia und ich entlang des Wiener Wasserweges unterwegs – diesen Weg habe ich schon lange im Kopf und dieser Samstag eignete sich wunderbar!

Der Wiener Wasserweg erstreckt sich von der Donaustadtbrücke entlang der Unteren Alten Donau , weiter zur Oberen Alten Donau und weiter bis zum Wasserpark, hier bietet sich die Möglichkeit auf die gegenüberliegende Seite der Alten Donau zu gelangen und den Weg retour wieder bis zur Donaustadtbrücke zu gehen.

https://www.wien.gv.at/umwelt/gewaesser/alte-donau/life/massnahmen/wasserweg.html


Wir fuhren mit der Linie U2 bis zur Donaustadtbrücke und spazierten an den Bushaltestellen der Linien 92A, 92B und 93A vorbei, Richtung „An der unteren Alten Donau“.

Entlang des Ufers gibt es hier viele Stege. Bänke unter schattigen Bäumen, mit einem herrlichen Ausblick auf die Skyline von Donaustadt, laden zum Verweilen ein. Dazwischen immer wieder Stufen, die direkt ins Wasser führen und so den Einstieg in das kühle Nass erleichtern.

Wer ein kühles Getränk oder eine Stärkung braucht, der kann das in einem der Lokale wie das „Bootshaus“, das „Strandbeisl Selbstverständlich“ oder das „Strandcafe“ direkt am Wasser genießen. Der Weg ist gut beleuchtet und so muss es hier auch wunderbar sein abends von einem Lokal zum anderen zu flanieren.


Kurz vor dem Bootshaus befindet sich eine große Lagerwiese – die Rehlacke, hier war einst ein Sammelplatz von Rehen, daher der Name. Von diesem Platz hat man einen guten Blick auf das gegenüber liegende Gänsehäufel.



Entlang des Weges trifft man immer wieder auf Enten, Schwäne und Möwen, aber nicht nur, wie man auf diesem Bild sehen kann. Diese Katze hatte es offensichtlich genossen fotografiert zu werden 😊.



Wir waren bei der Kagraner Brücke angelangt, hier gibt es ebenfalls einen großen Badeplatz, der terrassenförmig angelegt ist.



Wir spazierten über den Holzsteg, der unter der Brücke durchführt und gelangten so zur Oberen Alten Donau.


Es gibt an dieser Strecke viele Parzellen und so führt der Weg nicht immer direkt am Wasser entlang. Viele neue Wohnungen und Appartements wurden und werden hier gebaut.


Aber auch hier gibt es zwischen den Parzellen schöne Stege, etwas kleiner, dafür ist hier weniger los. Direkt am Wasser und auch auf den Grünflächen sind Bänke aufgestellt und so hat man auch hier die Möglichkeit die Sonne zu genießen oder im Sommer einen Sprung in die Alte Donau zu wagen.


Nahe eines Steges hatte sich ein Schwanenpärchen sein Nest gebaut.


Für das leibliche Wohl sorgen an der oberen Alten Donau die „Ufertaverne“, das „Gasthaus Birner“ und „La Creperie“.


Nach einer Stunde und 20 Minuten waren wir beim Gasthaus Birner angelangt. Eine große Tafel zeigt hier den gesamten Wasserweg, aber auch entlang des Weges findet man immer wieder kleine Tafeln, die den Weg zeigen und wo man auch seinen eigenen Standort entnehmen kann.


Den Steg des Gasthauses haben zur Zeit die Enten in Beschlag genommen.


Wir gingen nicht weiter bis zum Wasserpark, sondern nahmen den Birner Steig, der hier über die alte Donau führt. Am Angelibad vorbei wanderten wir Richtung U6 Station „Neue Donau“.


Den Weg vom Wasserpark zur Donaustadtbrücke nehmen wir beim nächsten Mal!


(c) Fotos Angelika Högn

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Meine Gedanken

gehen spazieren

sollte ich mich irren

oder sind es immer

die selben,

die mich umkreisen.

Ich kann sie nicht sehen

und doch sind sie da,

aber spüren kann ich sie

zum Beispiel jetzt

da sind sie ganz nah.

Sie lassen mich

einfach nicht los!

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