Die Post dein Freund und Helfer

Dieses Mal gibt es eine kuriose Geschichte rund um die Post. Um die Paketpost im Speziellen. Dazu möchte ich aber auch erwähnen, dass die Zusteller in Zeiten des Lockdowns wirklich Beachtliches leisten und wir froh sein können, dass wir diese Dienste haben und Menschen auch zu Coronazeiten dafür arbeiten, damit wir unsere bestellte Ware bekommen. Trotz allem gibt es immer wieder Erlebnisse, die uns vielleicht ärgern, aber im Nachhinein auch zum Schmunzeln bringen.



Heute habe ich den Paketpostler zum ersten Mal nicht im Bademantel empfangen, jetzt, wo die Post so überlastet ist, kommt dieser gottseidank nicht um 7:30 😉.

Seit Anfang letzten Jahres haben wir in meinem Wohngrätzl ja ein ganz wunderbares Post – Team, angefangen vom Briefzusteller, bis zum Paketpostler. Und dann ist der Paketzusteller noch dazu so fesch, schaut ein bisschen dem Elias M’Barek ähnlich, ist sehr höflich und spricht perfekt deutsch! Schon wenn er an der Hausklingel läutet und sich mit „Guten Morgen Frau Högn, ich habe ein Paket für Sie“ meldet, ist mein Tagesbeginn versüßt.

Ich bin also mit unserer Zustellung im Grätzl durchaus zufrieden und gerade in Zeiten wie diesen muss man den Brief- und Paketzustellern ein großes Lob aussprechen.

Trotzdem gibt es immer wieder witzige, oder für mich weniger witzige Postgeschichten wie diese, die mir im letzten Herbst passiert ist.


Retourpaket

Nach längerer Zeit musste ich wiedermal ein kleines Retourpäckchen aufgeben. Ich machte mich also auf den Weg zur Post. Ich suche mir dafür immer eine Zeit, wo keine Stoßzeiten für Firmenleute sind und so war auch diesmal nur eine Dame vor mir. Diese hatte allerdings 15 Kopien und da die Postbeamtin jede Kopie einzeln einlegen musste, dehnte sich die Wartezeit.

Ich wollte die Dame schon darauf aufmerksam machen, dass das Papiergeschäft gegenüber auch Kopien macht, aber sie hatte auch einen eingeschriebenen Brief und ich hatte ohnehin Zeit.

Ein Postbeamte öffnete einen zweiten Schalter und nahm mein Päckchen entgegen. Nach der Registrierung meinte er: „War das alles“ ? Ich dachte mir was für eine Frage, ist das hier jetzt schon so wie bei den Supermarktkassen, wo die Frage jedes Mal : „Alles“? lautet. Als ich bejahte meinte der Postbeamte: „Gnädige Frau, für Retourpakete gibt es vorne eine Vorrichtung“, darauf ich: „das hat mir noch keiner gesagt“! Worauf er meinte „na WIR haben keine Zeit dafür Retourpakete entgegenzunehmen“!


Komisch, ich bin doch auf der Post, oder ?



Selbstverständlich ist man bestrebt den Postbeamten den Berufsalltag zu erleichtern, man holt sich ja jetzt schon Päckchen selbst ab, frankiert Briefe eigenständig und erledigt seine Bankgeschäfte online. Das Selfservice der Retourpakete war mir allerdings bis jetzt noch nicht bekannt!

Eine Postgeschichte hat es sogar zu einem Kurzhörspiel gebracht – viel Spaß beim Hören!



Kurzhörspiel

POSTSKRIPTUM


Die SprecherInnen und ihre Rollen:

Walter Hold als er selbst

Nachbarin: Felicitas Lukas

Postangestellter: Manuel Dragan


Musik: Sorry For This von EIVISSA SALINAS feat. DJ HSERES

Drehbuch, Regie und Schnitt: Walter Hold

Aufnahme: Angelika Högn

Geräusche selbst aufgenommen von Walter Hold

Das Hörspiel steht unter creative common Lizenz und darf nur unkommerziell weitergegeben werden Die Handlung und die Personen sind frei erfunden, Ähnlichkeit mit realen Personen oder Ereignissen wäre unerwünscht und nicht beabsichtigt


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Meine Gedanken

gehen spazieren

sollte ich mich irren

oder sind es immer

die selben,

die mich umkreisen.

Ich kann sie nicht sehen

und doch sind sie da,

aber spüren kann ich sie

zum Beispiel jetzt

da sind sie ganz nah.

Sie lassen mich

einfach nicht los!

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