Eine Biene verleiht Flügel

An einem Sonntag im letzten Sommer machte ich es mir bei herrlichem Wetter und geöffneten Fenstern in meinem Schlafzimmer gemütlich. Ich wollte einmal wirklich nichts tun, nur lesen. Mein Kater tat es mir gleich und hatte sich zu meinen Füßen eingerollt.

Plötzlich schreckte er hoch. Eine Biene hatte den Weg durch die Katzengitter in mein Schlafzimmer gefunden. Schnell holte ich ein Geschirrtuch um sie in Richtung Fenster zu jagen. Ich wirbelte also das Geschirrtuch durch die Luft in Richtung Biene und siehe da, die Biene war weg. Hatte ich sie vielleicht doch erwischt und sie lag hilflos am Boden? Ich durchsuchte das Bett, schaute unter das Bett, schüttelte das Geschirrtuch aus, keine Biene.

Auch mein Kater bewegte seinen Kopf hektisch hin und her, aber die Biene war einfach nicht mehr auffindbar. So leicht konnte ein Insekt aber nicht durch die Katzengitter schlüpfen. Zumindest nicht ohne, dass es mein Kater oder ich bemerkt hätten.


Nun war es mit der Sonntagsruhe vorbei. Der Gedanke die Biene könnte sich irgendwo verkrochen haben, beunruhigte mich und ich startete eine Aufräumaktion. Ich bezog die Betten frisch, sortierte die Wäsche, putzte die Möbel, es war mehr als ein Weihnachtsputz. Die Biene jedoch blieb unauffindbar.

Und was ist die Moral von der Geschichte: eine Biene verleiht Flügel !!!


(c) Zdeněk Chalupský auf Pixabay


Liebst du Honig??

„Ja natürlich“ werden die meisten antworten!

Honig – dieses wunderbare, dickflüssige Produkt der Honigbienen, hervorragend zum Süßen und ausgesprochen gut für die Gesundheit.

Aber für die Produktion des Honigs müssen Bienen unglaubliches leisten.

Für ein Glas Honig (500 Gramm) müssen die Bienen etwa 40.000 Mal ausfliegen und legen dabei eine Strecke von rund 120.000 Kilometern zurück.
Macht man sich den Arbeitsaufwand bewusst, den die Bienen für jedes Glas Honig leisten müssen, wirkt plötzlich jeder einzelne Tropfen der zähen goldenen Masse unbezahlbar wertvoll. Und genau so sollte auch mit diesem Lebensmittel umgegangen werden.

https://www.muttererde.at/allgemein/bienen-fuer-das-oekosystem-und-die-menschen-unersetzlich


Fast unglaublich, dass es 20.000 Bienenarten auf der Welt gibt. Allein in Österreich davon 696.

Bei uns summt am häufigsten die westliche Honigbiene. Man findet sie auf einer Blumenwiese, auf Obstbäumen und im Wald.

Aus den Blüten sammeln sie den Nektar, aus dem später der Honig produziert wird. Den Pollen tragen sie in „Höschen“ an ihren Beinen um die nächste Blüte zu bestäuben.

Um das Leben und Treiben der Bienen wirklich zu verstehen fragt man am Besten beim Imker nach.

Und so nutzte ich im Juni einen Vortrag beim Prater-Honig!

Von seinen 11 Bienenstöcken hat der Nebenerwerbsimker 3 Stöcke In seinem wunderschönen Garten untergebracht.

(c) Angelika Högn


Wer hätte gedacht, dass ich einmal ganz lässig und ohne jede Panik ganz nahe 2 Bienenstöcken stehen würde.

Das man einen Bienenstich überlebt, wusste ich, seit ich vor Jahren einmal auf eine Biene getreten bin und so der Stachel in meiner großen Zehe landete. Trotzdem war mir eine Umgebung mit mehreren Summsis nie ganz geheuer.

Bienen stechen allerdings nur, wenn sie sich bedrängt fühlen, denn diese Tat bedeutet für Sie den sofortigen Tod.


Übrigens im Winter bilden die Bienen eine Traube und wärmen sich so gegenseitig, indem sie die Traube bis auf 35 ° aufheizen. Das und noch viel mehr habe ich an diesem Nachmittag erfahren.


Hier könnt ihr noch viel Wissenswertes nachlesen !!

www.praterhonig.eu


Die Nachricht vom Bienensterben hat viele wachgerüttelt.

Wer mit Bienen auf Tuchfühlung gehen möchte, bei den "Stadtbienen"werden auch Schnupperkurse angeboten.

https://www.stadtbienen.org


Mensch und Natur brauchen die Bienen – helft mit diese zu schützen !!


1. Schafft eine Blühinsel im Garten

2. Gebt den Bienen und Hummeln Zuflucht auf dem Fensterbrett !

3. Gebt den Bienen Unterschlupf (Bienenhotel) und Wasser!

4. Kauft regionalen Bio- Honig! Z.B. von unseren Stadtimkern!


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Meine Gedanken

gehen spazieren

sollte ich mich irren

oder sind es immer

die selben,

die mich umkreisen.

Ich kann sie nicht sehen

und doch sind sie da,

aber spüren kann ich sie

zum Beispiel jetzt

da sind sie ganz nah.

Sie lassen mich

einfach nicht los!

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